Eine der fünf Bodenproben haben wir zusätzlich auf Schwermetalle untersuchen lassen. Die Ergebnisse wurden bewertet mit „Insgesamt normale Schwermetall-Gehalte, unbedenkliche pflanzliche Nahrungsmittelproduktion möglich.“
Schlagwort: Bodenanalyse
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Bodenanalyse /1 (31. 7. 25)
Die Bodenanalyse zu vier Beeten ist eingetroffen. Vor 5 Jahren haben wir schon einmal eine Bondenanalyse machen lassen. Allerdings haben wir damals die Proben von der gesamten Fläche entnommen, diesmal nur von den Beeten. Der Wilde Hang ist – wohl vom Wegebau – mit Kies und Sand durchsetzt. Das ist in dem Bereich, in dem die Beete liegen, nicht der Fall. Es mag sein, dass so in etwa ein Fünftel der damaligen Bodenprobe aus diesem ungünstigen Bereich stammt. Andererseits war das Gelände damals insgesamt in einem schauerlichen Zustand.
Gesamtfläche Mittel aus 5 Beeten Einheit 2020 04 14 2025 07 30 Bewertung 2025 Bodenart KA5 sL L organischer Kohlenstoff 2,13 % optimal Humusgehalt 3,2 % 3,66 % mittel humos C/N-Verhältnis 12 : 1 10,4 : 1 eng (für uns ‚gut‘) Gesamt-Stickstoff mg/100 g 165 202,8 mittel/hoch Gesamt-Schwefel mg/100 g 23 60,6 hoch Salzgehalt (als KCl) mg/100 g 34 52,4 normal Natrium mg/100 g < 1 Phosphor (P2O5) mg/100 g 30 31,8 hoch Kalium (K2O) mg/100 g 20 46,6 sehr hoch Magnesium mg/100 g 12 14,8 optimal pH-Wert 7,2 6,90 passt für uns Carbonatgehalt 0,74 % 0,50 carbonatarm Die Bewertung ‚hoch’/’sehr hoch‘ ist nicht zwingend mit ’schlecht‘ oder ‚gut‘ zu assoziieren. Manche Werte sind ‚hoch‘, sind aber deshalb nicht zwingend negativ zu beurteilen. Es kann sein, hohe Werte lediglich bedeuten, dass es keiner Düngung mit diesem bzw. einem korrespondierenden Bestandteil bedarf.
Die gemessenen Werte korrelieren nicht durchweg absolut mit der Bewertung – in die Bewertung gehen auch die beabsichtigte Nutzung (in diesem Fall Mittelzehrer in einem Garten) und die Bodenart (in diesem Fall durch Lehm dominiert) ein – bei anderer Nutzung (z. B. gewerbliche Landwirtschaft mit Monokultur) oder anderer Bodenart (z. B. Sandboden) werden manche Bewertungen anders ausfallen. Manche Werte sind unvermeidlich: Die überwiegend positiv zu bewertende Verwendung von Kompost für zu höheren Phosphorwerten, deren Nachteile geringer sind als die Vorteile des Kompostes.
Verwendete Informationen stammen von- Raiffeisen-Laborservice
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
- duenger-und-Erde.de
- Bayerisches Landesamt für Umwelt
- Bodenversteher.de
- dem Erdkunde- und dem Biologie-Unterricht
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Bodenproben /1 (20. 7. 25)
0 mm Niederschlag
Es ist ein wenig her, dass wir haben den Boden analysieren lassen. Jetzt abermals Bodenproben genommen von mehreren Beeten, weil wir den Eindruck haben, dass dort der Boden unterschiedlich beschaffen sein könnte.
Gedüngt mit organischem Tomatendünger, den Rest mit Guanozeugs.
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erste Bodenanalyse
Beim ‚Raiffeisen Laborservice‘ haben wir eine erste Bodenanalyse durchführen lassen, um eine verlässliche Grundlage für den Umgang mit dem Boden zu erhalten.
Die Bodenart wurde als sL (sandiger Lehm) eingeordnet, der Humusgehalt mit 3,2 % gemessen, das C/N-Verhältnis mit 12:1 bewertet. Das ist insgesamt für unsere Zwecke passabel.
Als optimal werden die Messerte für Stickstoff, Kalium, Magnesium und Stickstoff eingeordnet. Niedrig sind die Werte für Schwefel und Salz (KCl). Hoch sind die Werte für Phosphor und Spuerenelement (Kupfer, Mangan, Eisen, Zink). Der pH-Wert liegt über dem Zielwert von 6,5. Bei Schwermetallen wurden meist niedrige Werte gemessen.
In der Düngeempfehlung wurde notiert, was (Bio-Hornspäne, Kalimagnesia, Schwefellinsen usw.) in welcher Menge wann ausgebracht werden sollte.