Garten-Tagebuch

  • Johannisbeeren gedeihen, Karden wohl auch (29. 4. 25)

    0 mm Niederschlag

    Vor ein paar Jahren hatte ich mir im vormaligen Hausgarten aus einem prächtigen Johannisbeer-Strauch beim Auslichten kurze Stöckchen geschnitten, in einen Blumenkasten gesteckt und zugegebenermaßen vergessen. Im Frühjahr d’rauf war sie trotz ziemlicher Kälte im Winter offenkundig vital und ich hab sie im Kleingarten in eine Reihe gesteckt. Sie standen ein wenig ungünstig neben Tomaten und dann ein wenig versteckt im hohen Gras. In diesem Jahr haben sie zugelegt und fleißig geblüht. Und haben Beeren angesetzt. Hoffentlich werden sie die kurzen Fröste, die in den kommenden beiden Wochen avisiert sind, überstehen.

    Die Karden im Kleingarten hatten im Winter und frühen Frühjahr oft Besuch von Distelfinken. Nun waren sie teils umgeknickt. Die dürren Stängel wurden entfernt. Unten am Boden haben sich bereits die Rosetten für dieses Jahr sich schon weit entwickelt.

    Abermals gegossen, diesmal auch die Sträucher und Bäumchen.

  • gemäht (28. 4. 25)

    0 mm Niederschlag

    Im Garten gibt es zwischen den Beeten und drumherum allerlei Grasbewuchs. Dieses Grünzeug wie auch jenes auf den Abstandflächen zu den Nachbarn ist ob der Niederschläge in den letzten Tag und den angenehmen Temperaturen sehr gut gediehen. Also musst der meist unterbeschäftigte Rasenmäher mal genutzt werden. Wegen der fragmentgierten Flächen ist das Mähen ein wenig aufwändig. Ist so. Wenigstens ist das Mähgut äusserst nützlich als Mulchmaterial.

  • Mauersegler und Schwalben zurück (27. 4. 25)

    10,5 mm

    Mauersegler und Schwalben sind zurück.

    Zwiebel-Langreihen bearbeitet.

  • pflegen, jäten, schnibbeln (24. 4. 25)

    Zwiebeln und Knoblauch in den ‚Langreihen‘ freitgeschnitten und gejätet.

    Steckzwiebeln in Beet 3 gejätet.

    Zweidrittel der Grassoden von den Zwiebel-Langreihen auf den Hang unten verteilt.

  • gemessen, geschnibbelt, gebuddelt (23. 4. 25)

    0,5 mm Niederschlag seit 22. 4.

    Wir nutzen die Beete nach den Prinzipien der rollierenden Reihenmischkultur: Der Anbau erfolgt in Reihen (nicht im Feldanbau) und nebeneinanderliegende Reihen werden mit unterschiedlichen Pflanzen besetzt. Die Reihen haben meist einen Abstand von 50 cm (für ausladende Kulturen sind sie 1 m breit, für kleine ist der Abstand 25 cm). Die Besetzung der Reihen rückt von Jahr zu Jahr um eine Reihe weiter – damit wird ein Fruchtwechsel am jeder Reihe erreicht. Außerdem werden die Reihen jedes Jahr um 25 cm versetzt.

    Und damit das dann auch klappt, braucht es eine Planung (wird meist zum Jahresende gemacht). Und die Reihen müssen rechtzeitig vor dem Pflanzen/Säen markiert werden. Wir machen das mit Leinen, die mit U-förmigen Haken befestigt werden.

    Die Reihen werden jedes Jahr neu eingemessen, weil sie ja um 25 cm versetzt werden. Und außerdem scheinen die Leinen im Laufe des Jahres zu versinken. Und manchmal werden sie durch Hacken oder (an den Wegen) durch den Rasenmäher beschädigt.

    Und weil noch Zeit war und die kommenden Tage es noch eifrig regnen soll, wurde die Zeit genutzt, arg wucherndes Gras zu schneiden und zu vermulchen. Und es wurden noch einigen in Beet 2 gelockert zum Harken/Hacken in den nächsten Tagen.

    Reihenmarkierung mit U-Haken und Leinen

  • Der Kuckuck ist zurück (22. 4. 25)

    Die Johannisbeeren haben gut angesetzt.

    9 mm Niederschlag seit 20. 4..

    Ein der Kuckucks ist offenbar zurück, er ist gut zu hören. Es gab immer noch Einen mit einer Art ‚Schluckauf‘ in seinem Ruf – der ist (noch) nicht da.

    Gesammelte Samen von allerlei Wildpflanzen auf dem Wilden Hang gestreut (was kommt, das kommt, was nicht, das nicht) und eine geschenkte Samenmischung ‚für Bienen‘ unten am Zaun am Weg außerhalb ausgebracht (vielleicht wird ’was d’raus und wenn nicht, mampfen es die Vögel).

    In den letzten regnerischen Tagen ist das Grünzeug kräftig gewachsen, nicht nur der Knoblauch. Deshalb musste die schmalen Koblauch- und Zwiebel-Reihen, die im Grasland angelegt wurden, freigeschnitten werden; und außerdem die Johannisbeeren, die kräftig angesetzt haben. Eine riesige Ernte an Johannisbeeren wird es nicht werden: die Sträucher, die aus kleinen Hölzer angezogen wurden, sind halt noch recht klein.

    Wucherndes Gras, wo es auf stört (an Weg- und Beeträndern), geschnitten und das Schnittgut auf die bereits bestellten/vorbereiteten Beete gemulcht.

    Das Grünzeug im Erdbeerbeet war sehr reichlich. Auch wenn es sich ob des durchfeuchteten Bodens leicht herausziehen ließ, war es doch ziemlicher Aufwand. Das Gejätete auf die noch unvorbereiteten Beete verteilt, um dort den Eifer des ungewollten Grünzeugs Einhalt zu gebieten.

    vorbereitete Beete gemulcht mit Grasschnitt (hinten) und Jätegut (vorn)

  • Ostersonntag ist es arg nass (20. 4. 25)

    9 mm Niederschlag seit 16. 4.

    Die Tage zuvor waren regnerisch. Das Grünzeug im Garten ist eifrig gesprießt. Es wäre viel zu tun, aber es ist noch zu nass.
    Das Gartenhaus nutzen wir zur Lagerung der Sachen, die in den wärmeren Jahreszeiten auf den Balkons stehen. Die werden Anfang Frühjahr aus- und Mitte Herbst eingeräumt. Das wurde heute gemacht.
    Die beiden Regentonnen sind nur halbvoll. Angeblich soll es noch ‚mal regnen die kommenden Stunden.

  • kleine Ernte (17. 4. 25)

    4 mm Niederschlag

    Beim Schnittlauchstreifen am Weg die Samenstände entfernt und den Samen dortselbst verteilt.

    Getrocknete Zwiebeln zum weiteren Trocknen zusammengebunden und aufgehängt,

    Ziemlich viel Unkraut allüberall gerupft: Das Zeug ist ob des Regens gut gewachsen. Dort, wo Heu darüber lag, ließ sich das Grünzeug gut herausziehen.

    Zwei Zitronengruken geerntet und eine ‚richtige‘ Gurke.

  • säen, säen, säen, pflanzen (16. 4. 25)

    2 mm Niederschlag

    Beet 1 Reihe 4 Möhren gesät (Dolciva)

    Beet 1 Reihe 3 Zwiebel gesät (Rouge de Geneve)

    Beet 2 gelockert

    Beet 1 Reihe 7 Schnittmangoolg gesät (Verde da taglio)

    Beet 1 Reihe 8 Kohlrabi gesät (Superschmelz)

    Beet 1 Reihe 10 Erbse gesät (Style – Werbegeschenk)

    Beet 1 Reihe 5 Knoblauch gesetzt

    Beet 1 Reihe 2 Wirsing gepflanzt (Pflanzen vom Wochenmarkt)

  • erste Blüten bei Tulpen und Erdbeeren (14. 4. 25)

    0 mm Niederschlag

    Alles gegossen.

    Beet 2 weiter gehackt.

    Erbsennetz aufgestellt. Dabei fanden die dürren Stängel aus dem Wilden Beet als Rankhilfe Verwendung.

    Die ersten Tulpen blühen.